Verehrte Leser, hi Nerds!

Frühzeitig in eigener Sache: Vergangenes Jahr haben fünf MLTechies die Trophäe der Hogan Lovells Legal Tech Competition mit ihrem Prozesskosten- und Beratungshilfe-Projekt neunzehnvier.gg nach München holen können, und wir von MLTech fanden das Event so stark, dass wir für die diesjährige Neuauflage HLLTC19 ein bisschen Promo machen wollten. Disclaimer: Wir wurden hierfür nicht bezahlt, fanden es einfach nur richtig nice!

 

Und was wäre zu Werbezwecken besser geeignet, als die fünf einfach zu Wort kommen zu lassen? Daher präsentieren wir – ohne große Umschweife – die Leute hinter neunzehnvier.gg:

 

 

Maria Petrat, Team Legal: „Die Hogan Lovells Competition 2018 war die Gelegenheit, ein konkretes Tool zu entwickeln, das wirklich gebraucht wird und in unserem Fall – den Zugang zum Recht für Jedermann verbessern kann. Als Team haben wir erlebt, welch großes Potential in Legal Tech und in interdisziplinärer Zusammenarbeit steckt. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir kreative Lösungen erarbeiten und umsetzen, mussten uns jedoch auch mit den aktuellen Grenzen des anwaltlichen Berufsrechts auseinandersetzen.

Die Competition macht Lust auf die Zukunft! An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an Hogan Lovells und speziell an Nico Kuhlmann, der uns bereits vor zwei Jahren den Spruch mit auf den Weg gab: „Schaut nicht, wo der Ball jetzt liegt, sondern wo er hinfällt.“ – genau das kann man mit der Teilnahme verwirklichen.“

 

 

Martin Nothmann, Team Legal: „Von der Hogan Lovells Legal Tech Competition blieb mir vor allem die marathonähnliche Entwicklungsphase in Erinnerung. Als Jurastudent ist man es zwar durchaus gewöhnt mehrere Tage an einer Hausarbeit zu sitzen, jedoch gewannen die Stunden, welche wir gemeinsam an unserem Tool arbeiteten, schnell an einer darüber hinausgehenden Eigendynamik. So wurde angesichts der Wechselwirkung zwischen rechtlichem Wissen und technisch Machbarem schnell klar: Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der richtigen Kommunikation zwischen Juristen und ITlern. Letztlich zum Finale eingeladen zu werden und dieses auch noch als Sieger verlassen zu dürfen war – so versteht sich von selbst – eine riesige Freude und Motivation auch in Zukunft weitere Projekte zu verfolgen.“

 

 

Julius Tutz, Team Tech: „Mein erstes Projekt mit Jura-Studenten und garantiert nicht das letzte. Fächerübergreifend zu kommunizieren, von der Konzeption bis hin zu Beta-Testing, sowohl herausfordernd als auch mit steiler Lernkurve verbunden. Hervorragend geeignet als Einstieg in das Legal Tech Universum, macht Lust auf mehr!“

 

 

Jonas Siglmüller, Head of Team Tech: „In knapp drei Monaten neben Examensvorbereitung und Job ein funktionierendes Legal Tech Tool zu basteln und einer Jury vorzustellen klingt im ersten Moment nach einem sportlichen Unterfangen – anders gewendet eine perfekte Herausforderung für die Sommermonate. Ein hochmotiviertes Team für die Hogan Lovells Legal Tech Competition war schnell gefunden und die ersten Projektideen noch schneller verworfen. Was sind wirkliche Probleme am Rechtsmarkt? Welche von diesen Problemen lassen sich mittels technischer Unterstützung lösen? Der Prozess von Markt- und Machbarkeitsanalyse, Konzeption, UI/UX-Design (User-Interface/User-Experience), Umsetzung und Feinschliff mit seinen Höhen und Tiefen verlangte dem ganzen Team einiges ab, am Ende blickt man aber auf ein fertiggestelltes Tool und einen tollen Finalabend in Düsseldorf zurück und weiß: Das war’s definitiv wert! Danke Nico Kuhlmann & Hogan Lovells für den Setup und die Organisation dieses spannenden Formats!“

 

 

Sebastian Nagl, Projektleiter und Head of Team Legal: „Wahnsinnszeit! Fiel zwar zeitlich richtig ungünstig in die Examensvorbereitung, aber war trotzdem auf jeden Fall eines der Highlights meines Studiums! Leider sind wir dieses Jahr aus Zeitgründen nicht mit dabei, aber ich würde die Veranstaltung ehrlich jedem Studierenden ans Herz legen. Insbesondere hat man die Möglichkeit, mal nicht – wie man es von anderen Hackathons kennt – über zwei Tage quasi ohne Schlaf ein Tool entwickeln zu müssen, sondern kann bzw. muss sich aufgrund der längeren Entwicklungszeit mal auch die Bereiche ansehen, die ansonsten natürlich zu kurz kommen, etwa mal den Markt analysieren, richtig Projektplanung zu lernen, oder umfassende rechtliche Prüfungen anzustellen. Außerdem wird man richtig dazu gedrängt, Schnittstellenkompetenz zwischen Jura und IT zu lernen. Am Ende steht dann auch ein ziemlich gut funktionierendes Tool, und es gibt nach wie vor Überlegungen, das Projekt auf den Markt zu werfen. Auch freut es mich, dass das ein oder andere Unternehmen inzwischen mit Konzepten unserer Beta gutes Geld verdienen kann. Danke Hogan Lovells, danke insbesondere Nico Kuhlmann, danke der Jury für die Gelegenheit und die Auszeichnung; 5/5 would participate again!“

 

 

Wir von MLTech glauben, dass man da nichts mehr hinzufügen muss, und sind sehr gespannt, wer dieses Jahr die Auszeichnung nach Hause bringt!

 

Cheers,

Basti fürMLTech

 

P.S.: Seid versichert, dass die Leute von neunzehnvier.gg für sämtliche Fragen zur Teilnahme erreichbar sind! Außerdem gibt es ein professionelles Video von der Veranstaltung!

Kategorien: Allgemein

Über den Autor

Sebastian Nagl
Sebastian studiert Jura an der LMU im 12. Semester, hat gerade sein Staatsexamen geschrieben und ist eine Art MLTech-Urgestein. So unterstützte er etwa den Verein frühzeitig als Head of Privacy/DPO und als Projektmanager für die Hogan Lovells Legal Tech Competition und neunzehnvier.gg und betreut aktuell den MLTech-Blog. Wenn er gerade nicht für den Verein unterwegs ist, findet man ihn entweder in einer großen Wirtschaftskanzlei, an seinem Notebook, oder in den Bergen.

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